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Besucherdienst 2000 der KAB - Neues

Neues vom Besucherdienst                                               Dezember 2016

Warum lohnt sich ein Berlin-Besuch?

 

Berlin verändert sich ständig. Durch seine internationale Anziehungskraft wächst nicht nur die Berliner Bevölkerung, sondern auch die Besucherzahlen steigern sich ständig.

Viele Gruppen waren schon einmal in Berlin und haben u.a. auch den Reichstag besucht. Aber waren Sie schon im Bundeskanzleramt – und haben Sie schon am Kabinettstisch der Regierung gestanden? Auch kann man beobachten, wie das neue Berliner Schloss (Humboldtforum) in die Höhe wächst. Ein Besuch im Berliner Zoo lohnt sich immer, er ist übrigens der artenreichste von ganz Europa.

Bis bald in Berlin!

Wolfgang Fiege

        

Über 1100 Kilometer rund um Berlin

mit dem Besucherdienst der KAB-Berlin

 

Im Mai besuchte uns zum dritten Mal eine KAB-Gruppe mit 44 Personen aus Burgebrach bei Bamberg. Da die meisten Teilnehmer schon zwei Mal in Berlin waren, wollten sie jetzt die Umgebung von Berlin kennen lernen.

Dies war für uns eine große Herausforderung und benötigte eine lange Vorbereitung, denn wir mussten die Strecken vorher abfahren, um Fahrzeiten, Busparkplätze und auch Toiletten zu ermitteln.

Am Anreisetag – nach dem Einchecken im Hotel – ging es zum Schloss Diedersdorf. Hier gab es eine Führung durch die Gebäude einschließlich Schloss. Anschließend wurde das Abendessen im „Pferdestall“ serviert.

Am 2. Tag führten wir die Gruppe Richtung Westen nach Potsdam. Dort besuchten wir den Filmpark Babelsberg, wo wir u.a. die Show mit Filmtieren und die Stuntshow im „Vulkan“ live erlebten. Nach der anschließenden Schlösser-Rundfahrt auf den Potsdamer Seen gab es das Abendessen im „Alten Stadtwächter“.

Am 3. Tag fuhren wir nach Süden in die Lausitz zum ehemaligen Braunkohle-Tagebau. Die Besichtigung der Abraumförderbrücke F 60 mit einer Länge von über 500 Metern war ein Erlebnis. Danach ging es nach Burg im Spreewald. Hier besuchten wir das „Reclame-Café“ am alten Bahnhof mit der Ausstellung der „Alten Ladenstraße“, - eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sehenswert! Anschließend fuhren wir weiter nach Schlepzig, um eine Kahnfahrt im Unteren Spreewald zu genießen.

Der Norden stand am 4.Tag auf dem Programm, das Schiffshebewerk Niederfinow. Mit dem Schiff fuhren wir in das Hebewerk hinein und konnten so live das Heben und Senken des Höhenunterschiedes von 36 Metern erleben. Da es terminlich nicht anders einzurichten war, fuhren wir wieder nach Süden zur Ölmühle nach Sagritz bei Golßen. Die Herstellung der Öle erfolgt u.a. noch nach alter Tradition mit einer aus dem Jahr 1912 stammenden Presse. Hier erklärte uns der Müller in der über drei Stockwerken hohen Mühle das Herstellungsverfahren. Im Hofladen konnten wir Leinöl, Rapsöl und Kürbiskernöl probieren und viele weitere Ölsorten erwerben.

Am 5. Tag ging die Fahrt nach Osten zum Kloster Neuzelle. Bei einer Führung im Museum „Himmlisches Theater“ konnten wir lebensgroße Szenen der Passion auf fünf Bühnenbildern betrachten. Nach einer kurzen Mittagspause besichtigten wir die Klosterbrauerei. Bei der anschließenden Bierprobe bekamen wir sechs verschiedene Bierspezialitäten wie z.B. „Schwarzer Abt“, Kirschbier, Ingwerbier und Badebier zum Verkosten. Danach fuhren wir nach Mittenwalde zu einer Draisinen-Fahrt. Leider konnte hier nur ein Teil der Gruppe den Spaß mit der Hebeldraisine erleben. Ein technischer Defekt an einer der Draisinen verhinderte für den anderen Teil der Gruppe dieses Vergnügen. Beim abschließenden Abendessen in der „Eiche“ in Blankenfelde war die Stimmung bei allen wieder gut.

Die Gruppe wollte doch nicht ganz auf Berlin verzichten. So hatten wir einen Jazz-Brunch mit Live-Musik in der „Alten Pumpe“ in Tiergarten bestellt. Auch ein Besuch des Kabaretts „Distel“ mit dem Programm „Wohin mit Mutti“ sorgte für fröhliche Stimmung.

Am Rückreisetag (6. Tag) wurde noch eine Stadtrundfahrt in Berlin gewünscht, da doch einige Teilnehmer noch nie in Berlin waren. Trotz der vielen Absperrungen, im Osten Formel E, im Westen Frauenlauf und mittendrin die vielen Besucher zum Pokal-Endspiel konnten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anfahren. Vor der Rückreise hatten wir im Einkaufszentrum „Schloss“ noch eine Stunde Zeit zum Bummeln, Eis essen und „Händewaschen“.

Der Abschied von der Gruppe fiel uns nach dieser erlebnisreichen Woche und den freundschaftlichen und herzlichen Begegnungen sehr schwer.

 

Wolfgang und Johanna Fiege